Ein solches Haus finden Sie nicht alle Tage! Es ist ein wirkliches Unikat, sowohl in der Verortung als auch im Design. Leicht erhöht bezieht es Position in einem kleinen, alten Dorf in Hauptausrichtung zum klaren See mit unverbauten Ufern. Das Haus wurde für seine Formensprache, Materialität und Einfügung mit dem Brandenburgischen Architekturpreis 2007 für zukunftsfähiges Wohnen und Arbeiten prämiert. Die Architekten Modersohn & Freiesleben beschreiben ihre Parameter für das Haus, dessen Hauptthema der Blick auf den See ist, so: „Vier Betonstreifen lassen eine quadratische Holzplattform über dem abfallenden Grundstück schweben. Eine traufhohe Wand aus Holzdielen fasst das Quadrat rundum ein, Schiebetüren bilden an den Seiten Eingänge. An der Straßenfassade steigt die Holzwand zu einem Dreiecksgiebel an. Dieser Giebel gehört zum Haus, das sich unter einem Satteldach von der Straßenseite bis fast zur Uferseite erhebt. Eine Pfettenkonstruktion, die außen von Stützen und in der Mitte von einem raumbestimmenden Leimholzbinder getragen wird. Da die Blicke der Nachbarn dank des Holzzaunes abgeschirmt sind, reichen tranzluzente Polycarbon-Stegplatten für seine Seitenwände und lassen Licht in den großen Einraum. Dasselbe Material füllt den Giebel zum See, während die Stirnseite bis zur Traufe verglast ist. Sobald der Holzzaun hier über die gesamte Hausbreite geöffnet wird, kann sich der Blick auf den See konzentrieren und es scheint nur dieses eine Haus am See zu geben.“
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