Frequently asked questions

Welche Bäume darf ich auf meinem Grundstück fällen?

Mein Haus – mein Baum, oder auch – mein Weihnachtsbaum … Am Jahresende beschließen Sie: In diesem Jahr holen wir uns den Weihnachtsbaum von unserem eigenen Grundstück ins Wohnzimmer. Das spart Zeit und Geld. Und da hat ja wohl auch niemand etwas dagegen, auf m e i n e m Grundstück. Kein Problem! Oder doch? Grundsätzlich erst einmal Entwarnung – jeden Baum, der auch in Ihr Haus passt, können Sie auf Ihrem Grundstück auch abschneiden. Wenn es aber die Spitze der inzwischen 6 m hohen Tanne im Vorgarten ist, die bei der Gelegenheit gleich ganz weg soll, weil sie im Laufe der Jahre zu groß geworden ist, dann sollten Sie doch einen Gedanken mehr daran verschwenden.

In vielen Gemeinden gibt es Baumschutzsatzungen, die regeln, welche Bäume – zumindest ersatzlos – gefällt werden dürfen und welche nicht. Meist stehen Bäume mit einem Stammumfang von 60 cm, gemessen in 1,30 m Höhe, schon unter Schutz. 60 cm Kreisumfang sind das keine 20 cm Durchmesser, also weniger als die ausgespreizte Hand, da ist man schnell dabei. Es gibt auch schon Grenzen bei 30 cm Umfang, also 10 cm Durchmesser.

Bei der Gelegenheit ein weiterer Tipp: Fällungen von Bäumen, Hecken, „lebenden Zäunen“ und Gebüschen sind während der Vegetationsperiode vom 1. März bis 30. September nach dem Bundesnaturschutzgesetz ganz verboten. Die Möglichkeiten zur Entfernung von Bäumen oder sonstigem Bewuchs beschäftigen auch Grundstückskaufinteressenten immer wieder. Und da ist es für beide Seiten gut, Bescheid zu wissen. Doch zurück zum Fest: Es gibt immer einen Weg zum schönsten Weihnachtsbaum der Region, erst recht, wenn er im eigenen Garten steht. Im Zweifelsfalle fragen Sie einmal bei der Gemeinde nach. Denken Sie bei Ihrer Entscheidung nicht nur an die (sich vielleicht schon im Urlaub befindenden) Behördenmitarbeiter, sondern immer auch an die Natur und an Ihre Nachbarn, die es vielleicht gerade nicht gut finden, dass Sie da so einen schönen Baum fällen.

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